Rechtsanwalt Karl Engels Strafverteidigung
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Was tun ...


    bei eigener Festnahme oder Verhaftung:

Verhalten Sie sich ruhig.

Sie haben das Recht zu schweigen. Machen Sie von diesem Recht Gebrauch.

Sie haben das Recht, einen Anwalt zu benachrichtigen. Machen Sie von diesem Recht Gebrauch.


    bei Festnahme oder Verhaftung eines Angehörigen:

Ihr Angehöriger braucht jetzt professionelle Hilfe. Wenden Sie sich sofort an einen Anwalt Ihres Vertrauens.

Nahe Angehörige, Ehegatten und Verlobte haben ein Zeugnisverweigerungsrecht. Machen Sie davon Gebrauch.


    bei Durchsuchung Ihrer Wohnung oder Geschäftsräume:

Sie haben das Recht, einen Anwalt zu benachrichtigen, der bei der Durchsuchung anwesend sein darf.

Auf Ihr Verlangen sind Zeugen zur Durchsuchung hinzuzuziehen.

Fragen Sie vor Beginn der Durchsuchung nach dem gerichtlichen Durchsuchungsbeschluss und lassen Sie sich nach der Durchsuchung ein Protokoll über die Durchsuchung aushändigen.


    bei Vorladung zur polizeilichen Vernehmung:

Als Beschuldigter sind Sie nicht verpflichtet, solchen Vorladungen Folge zu leisten.

Wenden Sie sich an den Anwalt Ihres Vertrauens.


    bei Vorladung zur staatsanwaltschaftlichen oder richterlichen Vernehmung:

Solchen Vorladungen müssen Sie Folge leisten.

Auch hier haben Sie das Recht, vor der Vernehmung anwaltlichen Rat einzuholen. Machen Sie von diesem Recht Gebrauch.


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Alles Recht in der Welt ist erstritten worden, jeder Rechtsschutz, der da gilt, hat erst denen, die sich ihm widersetzen, abgerungen werden müssen, und jedes Recht, das Recht eines Volkes wie das des Einzelnen, setzt die stetige Bereitschaft zu seiner Behauptung voraus. Das Recht ist nicht bloß Theorie, sondern lebendige Kraft.

Darum führt die Gerechtigkeit, die in der einen Hand die Waagschale hält, mit der Sie das Recht abwägt, in der anderen Hand das Schwert, mit dem Sie es behauptet. Das Schwert ohne die Waage ist die nackte Gewalt, die Waage ohne das Schwert die Ohnmacht des Rechts. Beide gehören zusammen, und ein vollkommener Rechtszustand herrscht nur da, wo die Kraft, mit der die Gerechtigkeit das Schwert führt, der Geschicklichkeit gleichkommt, mit der sie die Waage handhabt.

Rudolf von Jhering (1818 - 1892):
Der Kampf ums Recht